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Über LingoRhythm
Zwanzig Jahre, vier Zeitformen und ein Wunsch
Mit 50 habe ich erfahren, dass ich AuDHS habe, also Autismus und ADHS zusammen. Das heißt: Mein Leben lang hatte ich meistens nicht ganz die richtigen Werkzeuge zur Hand.
Wie es anfing
Vor 20 Jahren habe ich angefangen, Spanisch zu lernen. Ich wusste damals nicht, dass mein Sprachzentrum anders verknotet ist als beim „Standard“ – was auch immer der Standard sein soll. Entsprechend schwer habe ich mich getan.
Ich hatte mich mit Tim Ferriss beschäftigt und nebenbei auch damit, wie er seine Methode auf Sprachen anwendet. Gleichzeitig habe ich nach Musik gesucht, mit der ich gezielt Spanisch lernen konnte. Was ich fand, passte nie so ganz. Und Musik, die auch noch zur Methode von Tim Ferriss passte? Da wurde es sehr eng.
Ein Wunsch, zwanzig Jahre lang
Diesen Wunsch habe ich zwei Jahrzehnte mit mir herumgetragen: Tim Ferriss und Musik zusammenzubringen. Mit den Möglichkeiten von heute wurde daraus eine Idee. Und aus der Idee wurde LingoRhythm.
Was Spanisch mir gegeben hat
In diesen zwanzig Jahren bin ich mit vier Zeitformen sehr gut durchgekommen. Viel Spanisch habe ich auf der Straße gelernt. Ich habe wunderbare Menschen getroffen und eine Kultur erlebt.
Das alles passiert, wenn du eine neue Sprache lernst, in ein neues Land fährst, deine Filter ablegst und dich ganz auf eine andere Kultur einlässt. Der wichtigste Baustein dafür ist ein offener Kopf. Gleich danach kommt die Sprache. Mit beidem kannst du dich auf etwas Neues einlassen: eine neue Erfahrung, eine neue Sichtweise, ein fremdes Land.
Mir hat das sehr viel Freiheit gegeben. Ich wünsche sie jedem Menschen. LingoRhythm ist mein kleiner Beitrag dazu.
Und die anderen Zeitformen?
Mit denen läuft es inzwischen besser. Sie laufen nämlich täglich bei mir.
Wofür LingoRhythm steht
Ruhig, ehrlich, im Takt
Ruhe
Ein Thema pro Seite, viel Platz, nichts blinkt. Lernen soll sich nicht wie Lärm anfühlen.
Ehrlichkeit
Ich sage dir, was die Kurse können und was nicht. Keine erfundenen Bewertungen, kein künstlicher Zeitdruck.
Rhythmus
Songs tragen die Endungen. Was man mitsingen kann, bleibt leichter hängen.
Der Name
Lingo trifft Rhythm
Lingo steht für Sprache, Rhythm für den Takt, in dem sie sich am leichtesten lernen lässt. Jede Zeitform hat ihren eigenen Song, und die Endungen sind der Beat.
Der Apfel
Warum ausgerechnet ein Apfel?
Ein Apfel ist einfach. Jeder kennt ihn, und man isst ihn Stück für Stück, so wie man eine Sprache lernt. Darum begleitet dich in ¡A comer! ein Apfel durch alle Zeitformen, vom ganzen Apfel bis zum leeren Teller.
Neugierig geworden?
So funktioniert eine Lektion, Schritt für Schritt.